Ein Unternehmen der STAWAG

Aktuelle Informationen

Wichtige Informationen zum 01.01.2018

MaStR:

Das Marktstammdatenregister (MaStR) der BNetzA steht aktuell zur Registrierung von dezentralen Erzeugungsanlagen noch nicht zur Verfügung. Bitte nutzen Sie deshalb weiterhin die bekannten wegen zur Registrierung Ihrer neu gebauten Erzeugungsanlage (PV-Meldeportal, Anlagenregister).

Neugründung Netzbetreiber:

Zum 01.01.2018 haben sich die Verteilnetzbetreiber INFRAWEST GmbH und regionetz GmbH zur neuen Regionetz zusammengeschlossen. Im Sinne unserer Kunden möchten wir einen zuverlässigen und effizienten Netzbetrieb realisieren und Sie bei allen Fragen rund um Netzanschluss oder Netzeinspeisung beraten. Die wichtigsten Informationen haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Änderung zum 01.10.2016

Angelehnt an die Clearingstellenempfehlung 2014/31 fordert die regionetz ab dem 01.10.2016 bei PV-Anlagen mit einer installierten Leistung > 7,69 KWp eine Erzeugungsmessung. Wir bitten Sie dies im Rahmen der Projektierung und Realisierung zu berücksichtigen. PV-Anlagen mit einem IBN-Datum bis 30.09.2016 sind hiervon nicht betroffen.

Änderungen zum 01.01.2015

Gemäß Urteil des BFH vom 18.12.2008 wurde entschieden, dass eine KWK-Anlage nach § 5 KWK-G, die Strom erzeugt und diesen nicht nur gelegentlich in das öffentliche Stromnetz einspeist, der Erzielung von Einnahmen dient. Demnach liegt in diesem Fall unabhängig von der Höhe der Vergütung eine Unternehmereigenschaft vor. Dies bedingt die Verpflichtung der Berechnung eines "fiktiven" Direktverbrauchs des nicht eingespeisten Stroms durch den Netzbetreiber.

Mit der Jahresrechnung KWK-G 2014 wird dies berücksichtigt. Betroffen sind alle KWK-Anlagen mit öffentlicher Förderung, die im Eigenverbrauch betrieben werden.

Änderung zum 01.08.2014

Mit Beschluss des Bundestags vom 27.06.2014  wurde das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) reformiert (EEG 2014). Sollten Sie Betreiber einer Bestandsanlage sein, gelten weiterhin die Bestimmungen des zum Zeitpunkt der Erstinbetriebnahme Ihrer Erzeugungsanlage geltenden Gesetzes. Für Erzeugungsanlagen, die ab dem 01.08.2014 in Betrieb gesetzt werden, gelten grundsätzlich die neuen Bestimmungen. Übergangsregelungen greifen nur für „große“ EEG-Anlagen (siehe § 100 ff. EEG 2014).

EEG-Vergütung:

Gemäß § 19 EEG 2014 haben Betreiber von „kleinen EEG-Anlagen“ (§ 37 EEG 2014) Anspruch auf eine Einspeisevergütung, wenn Sie diese vom Netzbetreiber verlangen. Das neue EEG sieht grundsätzlich die Marktprämie zur Zahlung des Netzbetreibers an den Anlagenbetreiber vor. Somit sind eventuelle Ansprüche auf Einspeisevergütung vom Anlagenbetreiber geltend zu machen.

EEG-Umlage:

Gemäß § 61 EEG 2014 wird von Letztverbrauchern für die Eigenversorgung aus einer Stromerzeugungsanlage EEG-Umlage erhoben. Dies wurde zwischenzeitlich in der "AusgleichsmechanismusVO" geregelt. Grundsätzlich wird für den eigenverbrauchten Strom aus Erzeugungsanlagen > 10.000 KWh (reduzierte) EEG-Umlage erhoben. Auch für Entnahmestellen, an denen Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung größer 10 KW betrieben werden, ist grundsätzlich EEG-Umlage für den Eigenverbrauch zu entrichten. Die EEG-Umlage für den Eigenverbrauch wird damit für die betroffenen Anlagen durch den VNB vereinnahmt.

EEG-Umlagepflicht auf Eigenversorgung

Soweit Sie die unten angefügte Eigenerklärung zur EEG-Umlage noch nicht gegenüber dem Netzbetreiber getätigt haben, bitte wir Sie uns das folgende Formular vollständig ausgefüllt und unterschrieben zeitnah per E-Mail zur Verfügung zu stellen.

Kontakt

Einspeisung
Mo.– Mi.: 7.30 Uhr – 11.30 Uhr und 12.30 Uhr – 16 Uhr
Fr.: 7.30 Uhr – 13.30 Uhr