Ein Unternehmen der STAWAG

Messbetrieb Strom

Gemäß dem „Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)“ § 5 Absatz 1 kann auf Wunsch des betroffenen Anschlussnutzers der Messstellenbetrieb anstelle des nach § 3 Absatz 1 Verpflichteten von einem Dritten durchgeführt werden, wenn durch den Dritten ein einwandfreier Messstellenbetrieb gewährleistet wird.

Die Durchführung des Messstellenbetriebs bedarf nach § 9 Absatz 1 folgender Verträge des Messstellenbetreibers (Messstellenverträge):

  1. mit dem Anschlussnutzer oder dem Anschlussnehmer,
  2. mit dem Energielieferanten auf dessen Verlangen,
  3. mit dem Netzbetreiber für jede Messstelle
  4. mit dem grundzuständigen Messstellenbetreiber bei jedem Messstellenbetreiberwechsel nach den §§ 5 und 6.

Die Regionetz GmbH ist in ihrem Netzgebiet grundzuständiger Messstellenbetreiber.

In Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaprogramms (IKEP) der Bundesregierung auf der Grundlage der Messbergbeschlüsse wurde das "Gesetz zur Öffnung des Mess- und Zählerwesens im Bereich Strom und Gas für den Wettbewerb" initiiert. Das Gesetz ist bereits am 09. September 2008 in Kraft getreten. In der Messzugangsverordnung (MessZV), die am 23. Oktober 2008 in Kraft getreten ist, wird ergänzend hierzu unter anderem die Ausgestaltung des Verhältnisses zwischen dem Netzbetreiber und dem Messstellenbetreiber näher geregelt.

Mit der am 09. September 2010 in Kraft getretenen Festlegung der Bundesnetzagentur zur Standardisierung von Verträgen und Geschäftsprozessen im Bereich des Messwesens (BK 6-09-034; BK 7-09-001) ist für das Rechtsverhältnis zwischen Netzbetreiber und dritten Messstellenbetreiber bzw. Messdienstleister nunmehr der Abschluss standardisierter Rahmenverträge vorgesehen.

Die Festlegung der Bundesnetzagentur inkl. der zugehörigen Standardverträge kann über die Internetseite der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de) abgerufen werden.

Seit in Kraft treten des „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ vom 29. August 2016 und dem damit geschaffenem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) sind die Messstellenverträge in § 9 MsbG und die Inhalte der Messstellenverträge in § 10 MsbG geregelt.

Die gesamten Vertragsunterlagen, die technischen Mindestanforderungen sowie die entsprechenden Gesetzestexte sind unter Downloads veröffentlicht und abrufbereit.

Sollten Sie Interesse am Abschluss der oben genannten Verträge haben, stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung unter msb_mdl(at)regionetz.de.

Messbetrieb Gas

Gemäß dem „Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)“ § 5 Absatz 1 kann auf Wunsch des betroffenen Anschlussnutzers der Messstellenbetrieb anstelle des nach § 3 Absatz 1 Verpflichteten von einem Dritten durchgeführt werden, wenn durch den Dritten ein einwandfreier Messstellenbetrieb gewährleistet wird.

Die Durchführung des Messstellenbetriebs bedarf nach § 9 Absatz 1 folgender Verträge des Messstellenbetreibers (Messstellenverträge):

  1. mit dem Anschlussnutzer oder dem Anschlussnehmer,
  2. mit dem Energielieferanten auf dessen Verlangen,
  3. mit dem Netzbetreiber für jede Messstelle
  4. mit dem grundzuständigen Messstellenbetreiber bei jedem Messstellenbetreiberwechsel nach den §§ 5 und 6.

Die Regionetz GmbH ist in ihrem Netzgebiet grundzuständiger Messstellenbetreiber.

In Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaprogramms (IKEP) der Bundesregierung auf der Grundlage der Mesebergbeschlüsse wurde das "Gesetz zur Öffnung des Mess- und Zählerwesens im Bereich Strom und Gas für den Wettbewerb" initiiert. Das Gesetz ist bereits am 09. September 2008 in Kraft getreten. In der Messzugangsverordnung (MessZV), die am 23. Oktober 2008 in Kraft getreten ist, wird ergänzend hierzu unter anderem die Ausgestaltung des Verhältnisses zwischen dem Netzbetreiber und dem Messstellenbetreiber näher geregelt.

Mit der am 9. September 2010 in Kraft getretenen Festlegung der Bundesnetzagentur zur Standardisierung von Verträgen und Geschäftsprozessen im Bereich des Messwesens (BK 6-09-034; BK 7-09-001) ist für das Rechtsverhältnis zwischen Netzbetreiber und dritten Messstellenbetreiber bzw. Messdienstleister nunmehr der Abschluss standardisierter Rahmenverträge vorgesehen.

Die Festlegung der Bundesnetzagentur inkl. der zugehörigen Standardverträge kann über die Internetseite der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de) abgerufen werden.

Seit in Kraft treten des „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ vom 29. August 2016 und dem damit geschaffenem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) sind die Messstellenverträge in § 9 MsbG und die Inhalte der Messstellenverträge in § 10 MsbG geregelt.

Die gesamten Vertragsunterlagen, die technischen Mindestanforderungen sowie die entsprechenden Gesetzestexte sind unter Downloads veröffentlicht und abrufbereit.

Sollten Sie Interesse am Abschluss der oben genannten Verträge haben stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung unter msb_mdl(at)regionetz.de.

Veröffentlichung zu § 20 MsbG

Das MsbG sieht in § 20 Absatz 1 die Anbindbarkeit von Messeinrichtungen für Gas an das Smart-Meter-Gateway vor. Konkret lautet § 20 Absatz 1 MsbG:

„Neue Messeinrichtungen für Gas dürfen nur verbaut werden, wenn sie sicher mit einem Smart-Meter-Gateway verbunden werden können. Die Anbindung an das Smart-Meter-Gateway hat zur Gewährleistung von Datenschutz, Datensicherheit und Interoperabilität dem in Schutzprofilen und Technischen Regeln in der Anlage zu § 22 niedergelegten Stand der Technik zu entsprechen.“

Die von Regionetz derzeit eingebauten Gaszähler lassen sich über einen nachträglich anzubringenden Kommunikationsadapter mit dem Smart-Meter-Gateway, entsprechend § 20 Absatz 1 MsbG, verbinden.

Für weitere allgemeine Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie bitte die Regionetz GmbH unter: messwesen-gas(at)regionetz.de.