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Fragen und Antworten zum Mess- und Zählwesen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um  das Thema Mess- und Zählwesen.

  • Kunden

    Was ist ein Messstellenbetreiber?

    Der Messstellenbetreiber ist neben dem Stromlieferanten und dem Netzbetreiber ein weiterer Akteur auf dem deutschen Energiemarkt. Er ist ausschließlich für den Betrieb von Messstellen (Zählern) verantwortlich.

    Wie lange ist ein Zähler geeicht.

    Alle Zähler im geschäftlichen Verkehr sind nach dem Mess- und Eichgesetz geeicht. Hierbei gibt es je nach Medium und Art des Zählers unterschiedliche Eichgültigkeiten.

    Allgemein gilt:

    • 6 Jahre für Wasserzähler 
    • 8 Jahre für Gaszähler
    • 8 Jahre für moderne Messeinrichtung
    • 16 Jahre für Ferraris Stromzähler
    • 5 Jahre für Wärmezähler

    Abweichend hiervon kann Ihr Zähler sich in einem Stichprobenverfahren befinden und verlängert werden. Details hierzu finden auf der Webseite des Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW.

    Link: https://www.lbme.nrw.de/home/

    Wer kommt bei mir den Zähler wechseln?

    Die Regionetz GmbH oder unsere Partnerunternehmen, die Firmen Elektro Strauch GmbH & Co. KG, H. Pipersberg jr. GmbH, Deutsche Zählergesellschaft Oranienburg mbH, F&G Metering sowie die SMETEX GmbH wird bei Ihnen den Zähler wechseln. Der bei Ihnen eintreffende Mitarbeiter der Regionetz GmbH oder des Dienstleisters kann sich ausweisen und kommt nur zu den angekündigten Terminen. Sie erhalten hierzu zwei Wochen vorab eine Terminankündigung.

    Was passiert mit meinem alten Zähler?

    Ihr alter Zähler wird durch uns ausgebaut und unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen fachgerecht entsorgt

    Mein Verbrauch ist unplausibel

    Aufgrund langjähriger Erfahrung weisen wir darauf hin, dass Zähler äußerst selten einen zu hohen Verbrauch anzeigen. Wir empfehlen Ihnen daher, zunächst einmal zu prüfen, ob  veränderte Gebrauchsgewohnheiten der Grund für einen erhöhten Verbrauch sein könnten. Hierzu kann es ratsam sein, sich die alten Verbrauchsrechnungen mit dem aktuellen Verhalten zu vergleichen. Sollten Sie einen defekt am Zähler festgestellt haben, so melden Sie dies per Mail an zaehlerwechsel(at)regionetz.de .

    Information zur Befundprüfung

    Grundsätzlich kann jeder, der ein berechtigtes Interesse hat, jederzeit eine Nachprüfung der Messeinrichtung verlangen. Diese Befundprüfung nach  § 39 des Mess- und Eichgesetz – MessEG erfolgt durch eine Eichbehörde oder eine staatlich anerkannte Prüfstelle.

    Sollte die Befundprüfung ergeben, dass das Messgerät nicht verwendet werden darf, trägt der Messstellenbetreiber die Kosten der Nachprüfung. Andernfalls muss der Antragsteller die Nachprüfungskosten übernehmen.

    Aufgrund langjähriger Erfahrung weisen wir darauf hin, dass Zähler äußerst selten einen zu hohen Verbrauch anzeigen. Wir empfehlen Ihnen daher, zunächst einmal zu prüfen, ob  veränderte Gebrauchsgewohnheiten der Grund für einen erhöhten Verbrauch sein könnten. Hierzu kann es ratsam sein, sich die alten Verbrauchsrechnungen mit dem aktuellen Verhalten zu vergleichen.

    Wünschen Sie dennoch eine Befundprüfung, so können Sie sich an zaehlerwechsel(at)regionetz.de wenden.

    Wie erfolgt die Abrechnung der Entgelte für den Messstellenbetrieb?

    Wie gewohnt rechnen wir die Entgelte über Ihren Stromlieferanten ab, sofern Sie nichts anderes vereinbart haben. Ihr Stromlieferant entscheidet, ob er die Preisveränderungen an Sie weiterverrechnet.  

    Informationen zu OBIS-Kennzahlen

    OBIS-Kennzahlen (Object Identification System) werden zur eindeutigen Identifikation von Messwerten wie Energiemengen und Zählerständen verwendet. Aber sie kommen auch dann zum Einsatz, wenn abstrakte Daten beim elektronischen Datenaustausch zwischen Netzbetreiber und Stromlieferant identifiziert werden müssen.

    OBIS-Kennzahlen sind internationaler Standard und in IEC 62056-61 für das Medium elektrische Energie veröffentlicht. Die am häufigsten verwendeten Kennzahlen bei Haushalts-, Kleingewerbe- und Einspeiseanlagen sind:

    • OBIS 1.8.1 Wirkarbeit Bezug Tarif 1 (Zählerstand zeitabhängiger Tarif 1)
    • OBIS 1.8.2 Wirkarbeit Bezug Tarif 2 (Zählerstand zeitabhängiger Tarif 2)
    • OBIS 1.8.0 Wirkarbeit Bezug gesamt (Summe aller tarifunterschiedenen Zählerstände)
    • OBIS 2.8.1 Wirkarbeit Lieferung Tarif 1 (Zählerstand zeitabhängiger Tarif 1)
    • OBIS 2.8.2 Wirkarbeit Lieferung Tarif 2 (Zählerstand zeitabhängiger Tarif 2)
    • OBIS 2.8.0 Wirkarbeit Lieferung (Summe aller tarifunterschiedenen Zählerstände „Einspeisung")

    Download der Übersicht zu den OBIS-Kennzahlen

    Welchen Installateurbetrieb kann ich beauftragen?

    Eine Übersicht finden Sie unter: https://www.regionetz.de/marktpartner/installateure/

  • Installateure

    Wo kann ich die wichtige Informationen für mich finden?

    Sie Finden Informationen für Installateure zur Inbetriebsetzung unter folgendem Link: https://www.regionetz.de/service/downloads/downloads/ im 

    Menüpunkt „Downloads für Installateure“ Sie Finden Informationen für Installateure zur Einspeise hier: https://www.regionetz.de/einspeiser/einspeiser/

    Wie kann ich mich im Installateurverzeichnis eintragen lassen?

    Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: https://www.regionetz.de/marktpartner/installateure/

  • Messstellenbetriebsgesetz Strom

    Was ist der Hintergrund des Messstellenbetriebsgesetzes?

    Der Gesetzgeber hat im September 2016 das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) in Kraft gesetzt. Hiermit hat er uns als grundzuständiger Messstellenbetreiber vorgeschrieben, flächendeckend moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme einzubauen.

    Hierbei unterscheidet man der Messeinrichtung, welche bei Stromverbrauchern mit einem Verbrauch von weniger als 6.000 kWh im Jahr verbaut wird und dem intelligenten Messsystem, welches verbaut wird wenn der Verbrauch mehr als 6.000 kWh im Jahr beträgt.

    Der Einbau erfolgt bei Neubauten und Gebäuden, die einer größeren Renovierung unterzogen werden, nach Ablauf der Eichfrist sukzessive bei allen Messstellen sukzessive bis 2032.

    Die Bundesregierung verspricht sich von der Umsetzung dieser gesetzlichen Regelung eine Optimierung des Verbrauchsverhaltens sowie eine bessere Auslastung und Steuerung der Netze.

  • Fragen zur Technik

    Wie funktioniert eine Messeinrichtung (mME) ?

    Die moderne Messeinrichtung (mME) ist ein digitaler Zähler mit einem mehrzeiligen Display, der den Stromverbrauch in Echtzeit erfassen kann und versteht sich als Basisversion der neuen digitalen Zähler. Früher konnte der elektronische Zähler nur 12 Monate Daten speichern. Die neuen mME können nun die Zählerstände tagesgenau rollierend über 24 Monate speichern. Über das mehrzeilige Display lässt sich so jederzeit der aktuelle Zählerstand und nach Eingabe der persönlichen Identifikationsnummer (PIN) die aktuell genutzte Leistung ablesen. Ebenso können die Zählerstände der letzten 24 Monate sowie Verbräuche für vorgegebene Zeitintervalle auf dem Display abgelesen werden. Für die Anzeige der persönlichen Daten ist immer die Eingabe der PIN erforderlich. Die Bedienung der mME erfolgt mittels einer handelsüblichen LED-Taschenlampe über eine optische Schnittstelle am Zähler oder mit einer Aufruftaste sofern vorhanden. Wie beim Standardstromzähler muss der Zählerstand auch weiterhin vom Messstellenbetreiber oder Kunden abgelesen werden. Da eine mME im Gegensatz zum intelligenten Messsystem (iMSys) kein Kommunikationsmodul besitzt, können die Messwerte nicht übertragen werden. Eine Steuerung des Zählers von außen ist ebenfalls nicht möglich. Die mME sind vom Gesetzgeber als Grundlage zur erfolgreichen Umsetzung der „Digitalisierung der Energiewende“ vorgesehen und bilden damit die Vorstufe zu den iMSys.

    Verbraucht meine moderne Messeinrichtung selbst Strom?

    Ja. Der Strom wird dabei aber nicht über Ihre Verbrauchsstelle bezogen, sondern greift die Energie noch vor der Messung ab.

    Was ist ein intelligentes Messsystem (iMSys)?

    Wesentlicher Unterschied zur modernen Messeinrichtung ist die Kommunikationseinheit. Intelligente Messsysteme sind in der Lage wichtige Netz- und Verbrauchswerte zu erfassen und zu übermitteln. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt über eine gesicherte Datenverbindung.

    Was ist ein Smart Meter Gateway (SMGW)?

    Als Smart Meter Gateway wird die Kommunikationseinheit bezeichnet, die zusammen mit der modernen Messeinrichtung das intelligente Messsystem bildet. Das Gateway ist die Datendrehscheibe und für die Verarbeitung der Messwerte und für den automatisierten Versand dieser Daten zuständig. Es verwaltet zudem Zugriffsrechte zum Schutz der Daten. Es ist theoretisch möglich, mehrere Zähler über an ein Smart Meter Gateway anzuschließen

    Welche Daten sendet die moderne Messeinrichtung (mME)?

    Die moderne Messeinrichtung ist nicht in der Lage, die Daten zu versenden. Die Ablesung findet wie gewohnt über einen Ableser oder die Selbstablesung (Ablesekarte) statt.

    Welche Daten überträgt das intelligente Messsystem?

    Intelligente Messsysteme senden Zählerstände oder Lastgänge über das Smart-Meter-Gateway an den Messstellenbetreiber. Für die Stabilität des Stromnetzes ist es wichtig, dass zeitnahe Informationen zum Stromverbrauch und zur Stromerzeugung vorliegen.

    Können meine Nachbarn im Haus die Daten meiner Messeinrichtung auslesen?

    Nein, Ihre Nachbarn können wie bisher auch nur ihren aktuellen Zählerstand sehen. Das Auslesen weitere Daten wie Tages-,Wochen- , Monats-, Jahresverbrauchswerte ist nur mittels PIN möglich.

    Wie sicher sind die modernen Messeinrichtungen? Können sie zum Beispiel durch Hacker manipuliert werden?

    Moderne Messeinrichtungen sind wie die heutigen Zähler nicht an ein Kommunikationsnetz angebunden. Es ist also unmöglich von außerhalb auf den Zähler zuzugreifen. Ihre historischen Verbrauchswerte an der mME sind außerdem mit einer zählerspezifischen PIN geschützt. Die wichtigsten Informationen erhalten Sie aber auch ohne PIN-Eingabe: So sind die aktuellen Zählerstände in der ersten Zeile des Displays sichtbar (Lieferung, Bezug, HT/NT rollieren im Display). Nach Eingabe der PIN wird die zweite Zeile im Display mit den Historienwerten der vergangenen 24 Monate und der Momentanleistung sichtbar. Allerhöchste Sicherheitsstandards gelten ebenso für das Gateway des iMSys, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach dem sog. „BSI-Schutzprofil“ zertifiziert wird. So werden bestimmte Sicherheitsmerkmale bereits bei der Produktion im Gerät hinterlegt, was den Zugriff Unberechtigter vermeiden soll. Der angewandte Sicherheitsstandard und die Datenverschlüsselung des Gateways liegen höher als der Standard beim Onlinebanking. Grundsätzlich werden Daten nur anonymisiert übertragen, sodass lediglich Verbrauchsprofile sichtbar werden, aber keine Beziehung zu Personen hergestellt werden können. Die Stromverbrauchsdaten lassen weniger Rückschlüsse auf persönliche Vorlieben oder Verhaltensweisen zu als beispielsweise der Einsatz von Kreditkarten, Kundenkarten oder Online-Einkäufen

    Wie erhalte ich meine PIN zu meiner modernen Messeinrichtung?

    Die PIN Ihres Zählers können Sie bei uns per Mail anfragen: zaehlerwechsel(at)regionetz.de.

    Hierzu nennen Sie uns Ihren vollständigen Namen, Zählernummer und den Einbauort der Messeinrichtung. Die PIN wird Ihnen dann in kürze per Post zugestellt.

    Wird die Messeinrichtung bei Falscheingabe der PIN gesperrt?

    Nein, die Eingabe der PIN kann wiederholt werden ohne das der Zähler sich sperrt.

    Ich habe keine Bedienungsanleitung für meine Messeinrichtung. Wie kann ich Sie erhalten?

    Die Bedienungsanleitung Ihres Zählers können Sie bei uns per Mail anfragen: zaehlerwechsel(at)regionetz.de

    Können die neuen modernen Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme ohne weiteres an meinem Zählerplatz eingebaut werden?

    Die Messgeräte sind so konzipiert und gebaut, dass Sie im Normalfall ohne Änderungen an den alten Zählerplatz montiert werden können.

    Hier ist jedoch wichtig, dass die Anlage sich in einem einwandfreien elektrotechnischen Zustand befindet. Bei alten Zählerschränken kann die Sicherheit in bestimmten Fällen beeinträchtigt sein. z.B. brüchige und defekte Isolierungen. Diese Zählerschränke sind in solchen Fällen durch den Anschlussnehmer (normalerweise Eigentümer) instand zu setzen. Sollte in diesem Zusammenhang durch den Austausch des Zählers Umbauten am Zählerplatz erfolgen müssen, so muss der Anschlussnehmer einen Elektroinstallateur hiermit beauftragen und die Kosten übernehmen.  

    Eine Liste der bei uns eingetragenen Installateure finden Sie hier:  https://www.regionetz.de/marktpartner/installateure/

  • Fragen zum Einbau vom Messgeräten

    Wann wird welches Messsystem eingebaut?

    Ob Sie eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem erhalten, ist abhängig von Ihrem Jahresstromverbrauch. Bei Erzeugungsanlagen ist die Anlagenleistung zu berücksichtigen. Die entsprechenden Verbrauchs- und Leistungsgrenzen entnehmen Sie bitte der Seite Messstellenbetrieb.

    Wann wird bei mir eine moderne Messeinrichtung (mME) verbaut?

    Der Messstellenbetreiber Regionetz GmbH ist verpflichtet, seinen gesamten Messstellen bis 2032 durch moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme auszutauschen. Wann Sie explizit dran sind, wird ihnen mindestens 3 Monate vor dem geplanten Austausch mit einem Informationsschreiben mitgeteilt.

    Bekomme ich auch eine moderne Messeinrichtung (mME)?

    Die Regionetz GmbH verbaut aktuell nur noch moderne Messeinrichtungen. Hiervon sind Neuanlagen, Bestandsanlagen nach Renovierungen, Umbauten und Messstellen nach Ablauf der Eichfrist betroffen.

     Alle Messstellen werden im Zuge des Rollouts mit einer modernen Messeinrichtung ausgestattet.

  • Fragen zu Preisen

    Kostet mich der Wechsel des Zählers etwas?

    Nein, für den Wechsel Ihrer konventionellen Messeinrichtungen auf eine moderne Messeinrichtung bzw. auf ein intelligentes Messsystem erhalten Sie keine separate Rechnung, dieser ist für Sie kostenlos.

    Wie hoch sind die Entgelte für den Messstellenbetrieb? Wo kann ich die Preise finden?

    Nach dem Messstellenbetriebsgesetz sind Messstellenbetreiber verpflichtet, sich bei modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen an gesetzliche Preisobergrenzen zu halten.

    Unter www.Regionetz.de finden Sie die geltenden Preise in dem veröffentlichten Preisblatt „Messstellenbetriebsgesetz“ Link: https://www.regionetz.de/service/downloads/downloads/

    Hilft mir der neue Zähler dabei Geld zu sparen?

    Intelligente Zähler machen es uns leichter, ein Bewusstsein für solche Situationen zu identifizieren, in denen wir viel Energie verbrauchen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, Änderungen in unserem Verbraucherverhalten vorzunehmen. Ein Beispiel hierfür ist der Austausch alter Elektrogeräte. Wenn Sie die Informationen, die Ihnen auf dem Display des Zählers oder in einer Visualisierung angezeigt werden, nutzen, können Sie Ihren Energieverbrauch und somit Ihre Energiekosten senken. Ob tatsächlich ein Einspareffekt eintritt, hängt von dem individuellen Verhalten des Nutzers ab.

  • Rechtliche Fragestellungen

    Welche Gesetze schreiben den Einsatz von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen vor?

    Das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende" (GDEW) und das damit einhergehende Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), welches am 02. September 2016 in Kraft getreten ist, regeln den Einsatz von modernen Messeinrichtungen bzw. der intelligenten Messsysteme.

    Die Einbaupflicht wurde durch den Gesetzgeber vorgegeben. Daher bedarf es keiner Einwilligung des Anschlussnutzers (Mieter). Dies ist im  §29 Abs.3 des MsbG geregelt. Dort heißt es:

    „(3) Soweit nach diesem Gesetz nicht die Ausstattung einer Messstelle mit intelligenten Messsyste-men vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 wirtschaftlich vertretbar ist, haben grundzuständige Messstellenbetreiber Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagenbetreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen auszustatten“…

    Besteht der gesetzliche Pflichteinbau nur für Strom oder auch für andere Sparten?

    Der gesetzliche Pflichteinbau bezieht sich bisher nur auf Strom. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass andere Sparten wie Gas, perspektivisch folgen werden

    Was ist ein Messstellenbetreiber?

    Der Messstellenbetreiber ist, neben dem Stromlieferanten und dem Netzbetreiber, ein weiterer Akteur auf dem deutschen Energiemarkt. Er ist ausschließlich für den Betrieb von Messstellen (Zähler und Zusatzgeräte) verantwortlich.

    Wer ist der grundzuständige Messstellenbetreiber?

    Die Regionetz GmbH ist der grundzuständige Messstellenbetreiber für Ihr Netzgebiet.

    Warum bekomme ich eine neue Messeinrichtung?

    Der Zählerwechsel ist durch das Messstellenbetriebsgesetz verpflichtend. Dies ist ein wichtiges Instrument der Energiewende zur Steuerung und optimalen Auslastung der intelligenten Stromnetze. Die moderne Messeinrichtung ist in der Lage, Ihnen den aktuellen Stromverbrauch und Tages- und  Jahreswerte (730Tage) anzuzeigen.  

    Ist der Zählerwechsel verpflichtend?

    Ja. Die Einbaupflicht wurde durch den Gesetzgeber vorgegeben. Daher kann man der Einbaupflicht nicht widersprechen.